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Geschlechtertausch - Uefken - 26.02.2015 Ich wollte mal Vermutungen dazu sammeln, was es bedeuten könnte, wenn eine Frau träumt, ein Mann zu sein. Und zwar nicht einmal, auch nicht mehrmals, sondern i m m e r ... Sie legt Wert drauf, dass sie nicht träumt ein Mann zu sein, sondern dass sie aus der Perspektive eines Mannes träumt. Ich kann nur vermuten, was für sie den Unterschied macht zwischen beiden Formulierungen: vielleicht, dass es so normal für sie ist. Ich freue mich auf eure Antworten. RE: Geschlechtertausch - DrayPrescot - 27.02.2015 Der Unterschied in den Formulierungen ist doch eindeutig... Wenn man ein Mann sein will, und in Wirklichkeit eine Frau ist, mag das ja ein Hinweis auf ein Identitätsdilemma sein. So wie bei Transsexuellen zum Beispiel. Aber das wird ja von deiner Bekannten eindeutig ausgeschlossen. Es geht um die Perspektive und damit will sie die sexuelle Komponente ja ausschließen. Ich denke in diesem Fall geht es um Wahrheiten und Erkenntnisse. Darum ein allumfassendes Bewusstsein über die Eigenschaften aller Menschen zu entwickeln, aus jeder Perspektive heraus. RE: Geschlechtertausch - Zuckerwatte - 27.02.2015 Ich denke, sie will damit deutlich machen, dass sie sich nicht für einen Mann hält, und also davon träumt, dass sie jemand anderes ( ein Mann ) ist. Ich träume auch manchmal davon, ein Junge bzw. Mann zu sein, das liegt auch daran, dass ich mich oft in meinen Gedanken unbewusst als Mann darstellen lasse. Das als Transsexualität abzustempeln fände ich zu weit geführt. Ich bin sehr glücklich damit, dass ich weiblich bin. Das dazu, aber bei deiner beschriebenen Frau ist das sowieso nicht so, Uefken. Vielleicht ist sie ja besonders einfühlsam. Oder vielleicht denkt sie über einen Mann nach, oder ähnliches. Träumt sie denn immer aus der Perspektive eines bestimmten Mannes ? RE: Geschlechtertausch - Uefken - 27.02.2015 Könnte man vermuten, aber so ist sie nicht unterwegs. Sie hält nichts vom Klarträumen und nichts von Selbsterkenntnis und was mit diesen Dingen zusammen hängt. Das ist ihr alles zu esoterisch. Also sie will bestimmt kein allumfassendes Bewusstsein entwickeln - darüber würde sie nur lachen. Und zu dem Wunsch, ein Mann zu sein: Sie hat ihn wirklich. Weniger sexuell begründet als praktisch: Männer haben keine Menstruation. Das hält sie für DEN Vorteil des männlichen Geschlechtes. Außerdem hält sie Frauen für falsch und hinterhältig und Männer für geradeheraus und sozial. Ihre Sympathien liegen hier eindeutig beim männlichen Geschlecht. Sie sagt immer, wenn sie ein Mann wäre, wäre sie schwul - denn sie würde sich niemals in eine Frau verlieben können oder gar mit ihr leben müssen. Das alles sagt viel, erklärt aber nicht, warum sie immer aus männlicher Perspektive träumt. Denn wenn es Wunscherfüllung wäre, wäre es ja trotzdem nicht so konstant und permanent, schließlich variieren Wunschträume ja auch bis hin zu Alpträumen. Oder der Wunsche ist dermaßen stark.... könnte das sein...? Wäre ja krass... RE: Geschlechtertausch - spell bound - 27.02.2015 kann auch mit selbstwahrnehmung zusammenhängen. eine neue idee: in vielen rollen, die man in filmen oder aus dem alltag mitbekommt, sind nach wie vor meistens männer vertreten. wenn man nun von so ner situation träumt, wird man eher als männlicher akteur dargestellt? ^^ und was heißt eigentlich "i m m e r"? RE: Geschlechtertausch - Uefken - 27.02.2015 @spellbound: immer heißt immer @zuckerwatte: kein bestimmter mann RE: Geschlechtertausch - Zuckerwatte - 27.02.2015 (27.02.2015, 19:03)Uefken schrieb: Außerdem hält sie Frauen für falsch und hinterhältig und Männer für geradeheraus und sozial. Ihre Sympathien liegen hier eindeutig beim männlichen Geschlecht. Sie sagt immer, wenn sie ein Mann wäre, wäre sie schwul - denn sie würde sich niemals in eine Frau verlieben können oder gar mit ihr leben müssen. Ist das nicht gestörte Selbstwahrnehmung, wenn man sein Geschlecht als minderwertig betrachtet..? Sie ist bestimmt nicht Feministin.. ![]() RE: Geschlechtertausch - Uefken - 27.02.2015 nö ist sie nicht. aber gestört würde ich das nicht gleich nennen. ich wollte als kind auch lieber eine frau sein als ein mann, weil frauen nicht zur armee gemusst hätten. und ich favorisiere mein geschlecht bis heute nicht. das wäre wie, wenn man sagen würde: ist das nicht gestörte selbstwahrnehmung, wenn man deutscher ist und nicht gleichzeitig stolz darauf? man kann durchaus ein kritisches und reflektiertes bild über die gruppen haben, denen man angehört - und vor allem über die, zu denen man unfreiwillig gehört. mich hat jedenfalls keiner gefragt, ob ich weiß, deutsch und männlich sein will... ![]() RE: Geschlechtertausch - spell bound - 27.02.2015 immer = wie viele träume pro nacht? @ gruppen gruppen sind illusion, menschen sind ALLE INDIVIDUEN RE: Geschlechtertausch - Uefken - 27.02.2015 @spell: keine ahnung. wahrscheinlich nicht so viele. durchschnittsträumerin halt. sie hatte bisher einen klartraum ÜILD - Uefken induziert ![]() aber an wie viele träume sie sich durchschnittlich so erinnert, weiß ich nicht. wahrscheinlich nicht so viele. sie führt ja auch kein buch. RE: Geschlechtertausch - Zuckerwatte - 27.02.2015 Naja, ich finde, man sollte zwar nicht stolz darauf sein, aber es zumindest nicht scheiße finden. Aber das ist ja off-topic. |