Traumreport 3.6.-4.6.
Supplements: virtuelles DMT
Die Nacht zuvor war bereits sehr traumreich. Vier bildreiche Trübträume, obendrein voller Humor und Spaß, aber der Morgen hat all dem noch eines drauf gesetzt. Ich bin um 7:13 Uhr aufgewacht und habe erstmal meine hungrigen Katzen versorgt. Dann hab ich mich mit Schlafmaske wieder ins Bett gelegt. Zunächst bewegungslos auf den Rücken, bis die ersten Ansätze einer Schlafparalyse begannen. Ich stellte ich mir vor, dass ich eine Stange auf der Stirn balanciere, auf welcher oben drauf eine leuchtende Kugel liegt. Ich fing an, einen starken Druck zwischen den Augenbrauen zu spüren. Gleichzeitig setzten milde Vibrationen ein (als wenn jemand mit einem Strohhalm tausende kleine Blubberblasen in meinem Rücken erzeugt). Dann ließ ich die Kugel in meinen Kopf fallen und es fühlte sich an, als wenn sich der komplette Kopf mit etwas füllt (was auch immer). Gleichzeitig wurde es deutlich heller unter der Maske (Augen waren geschlossen) und ich begann unmittelbar schläfrig zu werden. Ich wiederholte das Ganze noch einmal, mit dem gleichen Effekt. Diesmal kam noch mildes „Feuerwerk“ dazu, dass dann aber schon bald verblasste. Jetzt drehte ich mich auf meine Klartraumseite (rechte Seite). Der Körper wurde zunehmend "elektrisch".
Ich hielt mich trotz des einsetzenden, mittlerweile recht starken Schlafdrucks wach und stellte mir vor, mir würde DMT in die Stirn gespritzt. Ich visualisierte eine große Spritze mit einer weißlichen Flüssigkeit drin und lies mir diese (vorgestellt) langsam an der Stelle des Dritten Auges in den Kopf spritzen. Damit mein UB auch weiß, was es zu tun hat, stand auf der Spritze in großen Buchstaben „DMT“. Ich spürte körperlich, wie mir etwas durch den Kopf schoss. Gleichzeitig fing der Kopf überall an zu kribbeln und es kamen erneut leichte Lichteffekte (Flackerlicht) und violette Farbverläufe dazu. Ich probierte dasselbe an drei verschiedenen Stellen am Kopf, aber zwischen den Augenbrauen war es am effektivsten. Ich versuchte immer noch wach zu bleiben, aber es gelang mir nicht. Den Übergang zu folgender geträumter Astralreise (?) bekam ich nicht mehr mit.
Geträumte Astralreise:
Ich bin mit meinem Bruder auf einem Bauernhof. Weisse Gebäude, Fachwerk, sonniges Wetter, alles ist gestochen scharf und detailiert. Ich schiebe die gute Sicht auf den Sonnenstand (später Nachmittag).
Ich schaue auf den Boden und sehe eine kleine, braune Schlange. Als ich genauer hinsehe, bemerke ich, dass es zwei sind mit einem sehr feinen und kunstvollen Muster auf dem Rücken. Ich gehe nah ran und mache mit einer kleinen, silbernen Kamera ein Foto. Dann überlege ich, dass ich das auch gerne posten würde, weil die Schlangen so schön sind und mache auch noch ein Bild mit dem iPad. Ich rufe meinen Bruder „Komm mal her, hier sind Kreuzottern“ (mir fielen in diesen Breiten keine anderen Schlangen ein). Mein Bruder kommt aber nicht. Dann sehe ich weitere Schlangen, größer als diese, aber mit dem selben Muster. Wieder mache ich Fotos. Eine kleine grauweiße Katze kommt, lässt sich von mir streicheln und legt sich dann zu einer zusammengerollten, braunen Schlange. "Ich hoffe, dass die Schlangen nicht giftig sind", denke ich, als ich das sehe. Inzwischen ist alles voller Schlangen. Auf dem Baum im Hof, im Hof selber – überall. Zwei sind besonders schön, eine gelbe und eine grüne. Alle haben sie dasselbe, sehr kunstvolle Muster auf dem Rücken. Es sind inzwischen so viele, dass ich anfangen muss, sie mit meiner Jeansjacke (die ich wegen der sommerlichen Temperatur nur in der Hand trage) zu verscheuchen, da sie bereits anfangen, an mir hoch zu kriechen (habe ansonsten kein Problem mit Schlangen). Auch scheinen sie immer größer zu werden und es gezielt auf mich abgesehen zu haben (kriechen alle in meine Richtung)
Jetzt sehe ich einen riesigen Käfer (oder Motte?). Groß wie eine ausgestreckte Hand, mit braunen Flügeln. Ein Mann, der zum Hof gehört, hat ihn gerade gefangen und zeigt ihn mir. Jetzt fange ich an, skeptisch zu werden. Ich frage mich, was das hier ist, ein Klartraum? Eine Astralreise? Ich schaue mich um und versuche irgendein Indiz für einen Traum zu entdecken, auch zwei Hand-RCs mache ich, die aber negativ verlaufen. Meine Hände sehen absolut normal aus (mache leider keinen Nasen-RC) und ich tippe daher auf eine Astralreise. Ich überlege an was ich mich noch erinnere und mir fallen die Visualisierungsübungen mit der Kugel und dem virtuellen DMT ein, aber an einen Übergang in einen Traum oder Austritt aus meinem Körper kann ich mich nicht erinnern.
Ich schaue zu dem Mann, der immer noch den riesigen Käfer auf der Hand hält. Dann sehe ich mir noch einmal den mit Schlangen aller Coleur übersähten Hof an und auch den Garten des Hofes, der voller knallbunter Blumen und einem ultragrünen Rasen ist. Ich sage mir, „ok, wenn es eine Astralreise ist, dann dürften keine Bilder auf meinem Fotoapparat oder dem iPad sein (falsche Logik, aber ein Indiz dafür, wie real alles auf mich wirkte). In der Tat sind die letzten Fotos auf beiden Geräten nur welche von meinen letzten Urlauben, keine Schlangenfotos dabei, und ich hatte viele gemacht. Ich überlege weiter, dass wenn es eine Astralreise ist, ich nur an meinen realen Körper denken müsse, um zu ihm zurück zu kehren. Ich denke an meinen Körper, visualisiere also mich selbst, und unmittelbar wird die Umgebung zum Standbild. Dann gibt es einen von orangenen Funken begleiteten Sog und ich erwache falsch in einem Bett.
Das Haus, in dem ich erwache, ist tatsächlich meines (im Traum zumindest ist es mein Zuhause). Ich schlage die Augen auf und denke, was für eine krasse Astralreise das war. Dann stelle ich fest, dass alles im Haus sehr verstaubt und mit Spinnenweben versehen ist und überlege, wie lange ich wohl weg war? Es scheint die tiefstehende Nachmittagsonne in das kleine Häuschen, als ich sehe, wie ein weiß-gelber Kauz mit dem Rieseninsekt (schon wieder!) im Schnabel durch ein kleines, offenes Fenster in mein Haus fliegt und sich auf dem Fenstersims daran machen will, das Tier zu verspeisen. Da ich keine Lust auf Tierleichenteile in meinem Haus habe, bitte ich den Kauz mit wedelnden Handbewegungen wieder hinaus. Er fliegt raus, dreht eine Runde vor dem Haus und versucht es erneut. Er will die Beute unbedingt bei mir verputzen. Wieder dränge ich ihn hinaus, schließe dann aber das Fenster. Bei der Gelegenheit kann ich in den sehr schönen, ebenfalls von kräftigen Farben und mit bunten Blumen geschmückten Garten sehen.
Das Käuzchen fliegt mit seiner Beute auf einen Baum, der direkt am Haus steht und verwandelt sich in eine Frau. Jetzt sehe ich, dass noch zwei weitere Käuzchen auf dem untersten Ast des Baumes sitzen und sich ebenfalls in Frauen verwandeln. Eine hat kürzere blonde Haare (der zuvor gelbe Kauz), eine hat lange, schwarze Haare und die dritte hat braune Locken. Die schwarzhaarige schaut mich durchs Fenster vorwurfsvoll an, wahrscheinlich, weil ich ihr Speisezimmer verschlossen habe. Während meiner Abwesenheit, denke ich, müssen die hier immer ihre Beute verputzt haben.
Ich bemerke abermals den verwahrlosten Zustand der ansonsten sehr gemütlich eingerichteten kleinen Bauernkate und beschließe, gleich mal Staub zu saugen. Dann werde ich richtig wach.
Was immer es war, ein Traum im Traum (in welchem ich zumindest präluzid geworden bin), eine geträumte Astralreise oder eine echte Astralreise, ohne Wachbewusstsein, es war von brillanter Optik und magischem Licht. Auch die Symbolik hatte es in sich (ich bin sonst keiner, der seine Träume deutet). Schlangen, Rieseninsekten, Käuze, die zu Frauen mutieren. Ein bisschen hatte alles was von einem Trip. Virtuelles DMT scheint eine ähnliche Wirkung zu haben, wie echtes, nur ohne die unangenehmen, körperlichen Strapazen
Supplements: virtuelles DMT

Die Nacht zuvor war bereits sehr traumreich. Vier bildreiche Trübträume, obendrein voller Humor und Spaß, aber der Morgen hat all dem noch eines drauf gesetzt. Ich bin um 7:13 Uhr aufgewacht und habe erstmal meine hungrigen Katzen versorgt. Dann hab ich mich mit Schlafmaske wieder ins Bett gelegt. Zunächst bewegungslos auf den Rücken, bis die ersten Ansätze einer Schlafparalyse begannen. Ich stellte ich mir vor, dass ich eine Stange auf der Stirn balanciere, auf welcher oben drauf eine leuchtende Kugel liegt. Ich fing an, einen starken Druck zwischen den Augenbrauen zu spüren. Gleichzeitig setzten milde Vibrationen ein (als wenn jemand mit einem Strohhalm tausende kleine Blubberblasen in meinem Rücken erzeugt). Dann ließ ich die Kugel in meinen Kopf fallen und es fühlte sich an, als wenn sich der komplette Kopf mit etwas füllt (was auch immer). Gleichzeitig wurde es deutlich heller unter der Maske (Augen waren geschlossen) und ich begann unmittelbar schläfrig zu werden. Ich wiederholte das Ganze noch einmal, mit dem gleichen Effekt. Diesmal kam noch mildes „Feuerwerk“ dazu, dass dann aber schon bald verblasste. Jetzt drehte ich mich auf meine Klartraumseite (rechte Seite). Der Körper wurde zunehmend "elektrisch".
Ich hielt mich trotz des einsetzenden, mittlerweile recht starken Schlafdrucks wach und stellte mir vor, mir würde DMT in die Stirn gespritzt. Ich visualisierte eine große Spritze mit einer weißlichen Flüssigkeit drin und lies mir diese (vorgestellt) langsam an der Stelle des Dritten Auges in den Kopf spritzen. Damit mein UB auch weiß, was es zu tun hat, stand auf der Spritze in großen Buchstaben „DMT“. Ich spürte körperlich, wie mir etwas durch den Kopf schoss. Gleichzeitig fing der Kopf überall an zu kribbeln und es kamen erneut leichte Lichteffekte (Flackerlicht) und violette Farbverläufe dazu. Ich probierte dasselbe an drei verschiedenen Stellen am Kopf, aber zwischen den Augenbrauen war es am effektivsten. Ich versuchte immer noch wach zu bleiben, aber es gelang mir nicht. Den Übergang zu folgender geträumter Astralreise (?) bekam ich nicht mehr mit.
Geträumte Astralreise:
Ich bin mit meinem Bruder auf einem Bauernhof. Weisse Gebäude, Fachwerk, sonniges Wetter, alles ist gestochen scharf und detailiert. Ich schiebe die gute Sicht auf den Sonnenstand (später Nachmittag).
Ich schaue auf den Boden und sehe eine kleine, braune Schlange. Als ich genauer hinsehe, bemerke ich, dass es zwei sind mit einem sehr feinen und kunstvollen Muster auf dem Rücken. Ich gehe nah ran und mache mit einer kleinen, silbernen Kamera ein Foto. Dann überlege ich, dass ich das auch gerne posten würde, weil die Schlangen so schön sind und mache auch noch ein Bild mit dem iPad. Ich rufe meinen Bruder „Komm mal her, hier sind Kreuzottern“ (mir fielen in diesen Breiten keine anderen Schlangen ein). Mein Bruder kommt aber nicht. Dann sehe ich weitere Schlangen, größer als diese, aber mit dem selben Muster. Wieder mache ich Fotos. Eine kleine grauweiße Katze kommt, lässt sich von mir streicheln und legt sich dann zu einer zusammengerollten, braunen Schlange. "Ich hoffe, dass die Schlangen nicht giftig sind", denke ich, als ich das sehe. Inzwischen ist alles voller Schlangen. Auf dem Baum im Hof, im Hof selber – überall. Zwei sind besonders schön, eine gelbe und eine grüne. Alle haben sie dasselbe, sehr kunstvolle Muster auf dem Rücken. Es sind inzwischen so viele, dass ich anfangen muss, sie mit meiner Jeansjacke (die ich wegen der sommerlichen Temperatur nur in der Hand trage) zu verscheuchen, da sie bereits anfangen, an mir hoch zu kriechen (habe ansonsten kein Problem mit Schlangen). Auch scheinen sie immer größer zu werden und es gezielt auf mich abgesehen zu haben (kriechen alle in meine Richtung)
Jetzt sehe ich einen riesigen Käfer (oder Motte?). Groß wie eine ausgestreckte Hand, mit braunen Flügeln. Ein Mann, der zum Hof gehört, hat ihn gerade gefangen und zeigt ihn mir. Jetzt fange ich an, skeptisch zu werden. Ich frage mich, was das hier ist, ein Klartraum? Eine Astralreise? Ich schaue mich um und versuche irgendein Indiz für einen Traum zu entdecken, auch zwei Hand-RCs mache ich, die aber negativ verlaufen. Meine Hände sehen absolut normal aus (mache leider keinen Nasen-RC) und ich tippe daher auf eine Astralreise. Ich überlege an was ich mich noch erinnere und mir fallen die Visualisierungsübungen mit der Kugel und dem virtuellen DMT ein, aber an einen Übergang in einen Traum oder Austritt aus meinem Körper kann ich mich nicht erinnern.
Ich schaue zu dem Mann, der immer noch den riesigen Käfer auf der Hand hält. Dann sehe ich mir noch einmal den mit Schlangen aller Coleur übersähten Hof an und auch den Garten des Hofes, der voller knallbunter Blumen und einem ultragrünen Rasen ist. Ich sage mir, „ok, wenn es eine Astralreise ist, dann dürften keine Bilder auf meinem Fotoapparat oder dem iPad sein (falsche Logik, aber ein Indiz dafür, wie real alles auf mich wirkte). In der Tat sind die letzten Fotos auf beiden Geräten nur welche von meinen letzten Urlauben, keine Schlangenfotos dabei, und ich hatte viele gemacht. Ich überlege weiter, dass wenn es eine Astralreise ist, ich nur an meinen realen Körper denken müsse, um zu ihm zurück zu kehren. Ich denke an meinen Körper, visualisiere also mich selbst, und unmittelbar wird die Umgebung zum Standbild. Dann gibt es einen von orangenen Funken begleiteten Sog und ich erwache falsch in einem Bett.
Das Haus, in dem ich erwache, ist tatsächlich meines (im Traum zumindest ist es mein Zuhause). Ich schlage die Augen auf und denke, was für eine krasse Astralreise das war. Dann stelle ich fest, dass alles im Haus sehr verstaubt und mit Spinnenweben versehen ist und überlege, wie lange ich wohl weg war? Es scheint die tiefstehende Nachmittagsonne in das kleine Häuschen, als ich sehe, wie ein weiß-gelber Kauz mit dem Rieseninsekt (schon wieder!) im Schnabel durch ein kleines, offenes Fenster in mein Haus fliegt und sich auf dem Fenstersims daran machen will, das Tier zu verspeisen. Da ich keine Lust auf Tierleichenteile in meinem Haus habe, bitte ich den Kauz mit wedelnden Handbewegungen wieder hinaus. Er fliegt raus, dreht eine Runde vor dem Haus und versucht es erneut. Er will die Beute unbedingt bei mir verputzen. Wieder dränge ich ihn hinaus, schließe dann aber das Fenster. Bei der Gelegenheit kann ich in den sehr schönen, ebenfalls von kräftigen Farben und mit bunten Blumen geschmückten Garten sehen.
Das Käuzchen fliegt mit seiner Beute auf einen Baum, der direkt am Haus steht und verwandelt sich in eine Frau. Jetzt sehe ich, dass noch zwei weitere Käuzchen auf dem untersten Ast des Baumes sitzen und sich ebenfalls in Frauen verwandeln. Eine hat kürzere blonde Haare (der zuvor gelbe Kauz), eine hat lange, schwarze Haare und die dritte hat braune Locken. Die schwarzhaarige schaut mich durchs Fenster vorwurfsvoll an, wahrscheinlich, weil ich ihr Speisezimmer verschlossen habe. Während meiner Abwesenheit, denke ich, müssen die hier immer ihre Beute verputzt haben.
Ich bemerke abermals den verwahrlosten Zustand der ansonsten sehr gemütlich eingerichteten kleinen Bauernkate und beschließe, gleich mal Staub zu saugen. Dann werde ich richtig wach.
Was immer es war, ein Traum im Traum (in welchem ich zumindest präluzid geworden bin), eine geträumte Astralreise oder eine echte Astralreise, ohne Wachbewusstsein, es war von brillanter Optik und magischem Licht. Auch die Symbolik hatte es in sich (ich bin sonst keiner, der seine Träume deutet). Schlangen, Rieseninsekten, Käuze, die zu Frauen mutieren. Ein bisschen hatte alles was von einem Trip. Virtuelles DMT scheint eine ähnliche Wirkung zu haben, wie echtes, nur ohne die unangenehmen, körperlichen Strapazen
