RE: Traumerinnerung - Diskussionsthread
11.03.2025, 16:30
Hallo Likeplacid
(11.03.2025, 14:46)Likeplacid schrieb: ..... Bei mir ist aber das Problem, dass ich Motivationsprobleme habe. Wenn ein Traum kommt der nur schwer in Worte zu fassen ist gebe ich oft gleich auf (und schreibe gar nichts auf oder nur sehr wenig).
Das geht mir genau so! Es ist ein ständiger Kampf gegen den inneren Schweinehund. Zum Glück gewinne ich meistens.
(11.03.2025, 14:46)Likeplacid schrieb: Du erwähntest Spracheingabe. Entschuldige, dass ich so neugierig bin. Manche Leute mögen das nicht. Beantwortung ist also freigestellt. Hier also die Frage: Diktierst du das während du noch im Bett liegst oder erst später, tagsüber? Und wie sieht dann das Ergebnis aus? Muss es dann noch mal überarbeitet werden?
Keine Sorgen, mich stören Fragen nicht!
Mein nächtliches Genuschel ist für eine Spracheingabe gänzlich ungeeignet und dient nur dazu, mich am nächsten Tag an meine Träume zu erinnern. Am Tag diktiere ich meinen Traum dann möglichst deutlich und in vollständigen Sätzen, die meinen persönlichen Schreibstil widerspiegeln, der Spracheingabe des Signalmessangers und schicke diese Notiz an mich selbst. Diese Transkription versehe ich mit dem folgenden Header:
Überarbeite bitte den Text und beachte dabei die folgenden Regeln:
- Achte auf Grammatik und Rechtschreibung, ohne den Stil zu verändern.
- Vermeide „Ich“ als erstes Wort eines Satzes, außer beim Allerersten.
- Verbessere die Satzstruktur, falls notwendig.
- Verwende die Gegenwartsform.
- Verwende die Erzählform der Ich-Perspektive.
- Ersetze Wortwiederholungen durch gängige Synonyme.
- Füge keine zusätzlichen Leerzeichen, Leerzeilen oder Formatierungen in den Text ein.
- Verwende die deutschen Anführungszeichen, wenn Anführungszeichen nötig sind.
Text: .......
Dann lasse ich den Text von ChatGPT kostenlos bearbeiten. Dieser bearbeitete Text entspricht dann zu gut 80 % meinen Vorstellungen, sodass ich nur noch wenig überarbeiten muss. Abschließend höre ich mit einer Sprachausgabe Korrektur und behebe letzte Fehler.
Das fließende Diktieren eines Textes bedarf einiger Übung. Besonders, wenn man einen eigenen Stil verwenden will. Am Anfang war das schwierig für mich, aber ich werde immer besser.
(11.03.2025, 14:46)Likeplacid schrieb: Du erwähntest in deinem Thread, dass du mit Selbsthypnose arbeitest. Gibt es eine Affirmation, die besonders gut funktioniert?
Es gab keine Affirmationen, die sich besonders hervorgetan hätten.
Meine Suggestionen:
„Wenn ich bis 3 zähle und „Klartraum jetzt“ sage, werde ich einschlafen und träumen!“
„Ich werde zu Beginn des Traums erkennen, dass ich träume!“
„Ich werde im Traum völlig klar und bleibe klar!“
„Ich werde im Traum bleiben, solange ich will!“
und
„Mein Bewusstsein wird im Traum kritisch und aufmerksam bleiben!“
„Mein Bewusstsein wird im Traum alle Traumzeichen bemerken!“
„Mein Bewusstsein wird im Traum den Traumzustand erkennen!“
Es hat gut funktioniert, für eine Weile, 15 Klarträume in 5 Wochen, dann, von heute auf morgen, war es wieder weg.
LG
Hans