RE: "bin neu" / "habe Fragen" / "brauche Tipps / Hilfe" / "Vieles" / "Verschiedenes"
Ich schalte mich auch mal hier ein 
In nREM-Phasen träumt man auch, nur bei weitem nicht so plastisch wie in REM. Der Void ist im Prinzip nichts anderes als ein leerer, meist schwarzer Raum, in dem nichts ist, man hat nicht mal einen Körper. In welcher Schlafphase er auftritt, ist dabei nebensächlich. „Zeitlich dehnbar“ ist ein Begriff, mit dem ich nichts anfangen kann. Meinst du damit, die Phase bewusst zu verlängern? Wenn ja, bin ich skeptisch, ob das überhaupt geht. Ich habe jedenfalls noch keinen Bericht gelesen. Wenn man die ganze Zeit bewusst bleibt, wechseln sich REM und nREM-Phasen ab. Der Übergang ist meiner Erfahrung nach schleichend: Die Bilder werden plastischer, farbenreicher und kriegen mehr „fps“, die Traumhandlung muss währenddessen nicht abreißen.
WBTB ist schon ein nützliches Werkzeug, aber wenn du nicht einschlafen kannst, bringts natürlich nichts. Versuch erstmal herauszufinden, wie du besser einschlafen kannst und probiers dann nochmal. Lass dich nur nicht komplett abschrecken!
Das ist immer unterschiedlich, kommt auch immer darauf an, was man erwartet.
Probiere es einfach noch ein wenig weiter. Mit der Zeit findet man schon raus, wie es für einen selbst am besten ist. Allgemein besteht Klarträumen viel aus Ausprobieren.
Davon habe ich noch nie was gehört.
Du wärst höchstens in einer abgeschwächten SP, wenn überhaupt. Schlafparalyse tritt in der Intensität nur in REM-Phasen auf. Also würdest du bei einem geglückten WILD am Abend vermutlich nREM-Träume haben, bis du irgendwann in eine REM-Phase kommst. Da hättest du dann auch SP. Es gibt noch den seltenen Fall, dass man direkt als erste Schlafphase REM hat. Hättest du das, würdest du direkt nach dem Einschlafen SP haben.
Schwierige Frage. Ich würde jetzt spontan ca. 10-20 sagen. Jedoch ist da die Qualität wichtiger als die Quantität: Mach nicht nur einen RC, sondern frage dich auch, was an der Situation gerade ungewöhnlich ist, nimm dir mindestens eine Minute Zeit pro RC, die Realität wirklich ausführlich zu hinterfragen. Fünf gut ausgeführte RCs sind besser als 30 schlechte.
Das ist möglich, jedoch sehr schwierig. Ab einem gewissen Grad geht es dann gar nicht mehr, denn irgendwann muss der Körper wieder aufwachen. Also eine Verlängerung des KTs über die natürliche Schlafdauer hinaus ist nicht leicht. Was anderes ist es, wenn der Traum instabil ist. Da kannst du dann durch diverse Stabilisierungstechniken den Traum aufrecht erhalten und in dem Sinne "verlängern"
Wenn du das Gefühl hast, dich nicht bewegen zu können, versuch mal wirklich und aktiv, dich zu bewegen. Gelingt das nicht, bist du in der SP. Andererseits kann dich dieser Test auch rausreißen. Alternativ kannst du versuchen, eine Traumszene aufzubauen oder eigne dir verschiedene Techniken an, dich mit dem Traumkörper zu lösen, vielleicht funktioniert nur die eine gerade nicht und eine andere schon.
Du kannst es versuchen. Der Weg über RCs ist meist der einfachste. Ich hab aber auch ganz lange komplett ohne RCs Klarträume gehabt, eben weil sie mir auch überhaupt nicht liegen.
LG,
Ceesbe

Zitat:Ist die Klarheit während der nREM-Phasen (passt die Abkürzung?) dann das "Void"? Bleibt man also auch nach dem Traumende bewusst und steigt in der nächsten REM-Phase von Anfang an bewusst wieder in einen KT ein? Ist die nREM-Phase zeitlich auch dehnbar?
In nREM-Phasen träumt man auch, nur bei weitem nicht so plastisch wie in REM. Der Void ist im Prinzip nichts anderes als ein leerer, meist schwarzer Raum, in dem nichts ist, man hat nicht mal einen Körper. In welcher Schlafphase er auftritt, ist dabei nebensächlich. „Zeitlich dehnbar“ ist ein Begriff, mit dem ich nichts anfangen kann. Meinst du damit, die Phase bewusst zu verlängern? Wenn ja, bin ich skeptisch, ob das überhaupt geht. Ich habe jedenfalls noch keinen Bericht gelesen. Wenn man die ganze Zeit bewusst bleibt, wechseln sich REM und nREM-Phasen ab. Der Übergang ist meiner Erfahrung nach schleichend: Die Bilder werden plastischer, farbenreicher und kriegen mehr „fps“, die Traumhandlung muss währenddessen nicht abreißen.
Zitat:Ich bin wegen der einen schlechten Erfahrung mit WBTB ziemlich abgeschreckt.![]()
WBTB ist schon ein nützliches Werkzeug, aber wenn du nicht einschlafen kannst, bringts natürlich nichts. Versuch erstmal herauszufinden, wie du besser einschlafen kannst und probiers dann nochmal. Lass dich nur nicht komplett abschrecken!
Zitat:Aber wie ist denn der Normalfall, sieht man sich nach WILD selbst im Bett liegen?
Das ist immer unterschiedlich, kommt auch immer darauf an, was man erwartet.
Zitat:Ich weiß nicht mal, ob ich mich überhaupt richtig fokussiere. Andererseits habe ich das Gefühl, das wegen meiner langen Einschlafzeiten (wenn es denn nach einem WBTB überhaupt geht...) die Wirkung der Technik schon verflogen ist, bevor ich eingeschlafen bin. Aber die Erfahrung fehlt natürlich ebenfalls.
Probiere es einfach noch ein wenig weiter. Mit der Zeit findet man schon raus, wie es für einen selbst am besten ist. Allgemein besteht Klarträumen viel aus Ausprobieren.
Zitat:Aber bei SSILD sollte man doch möglichst vor 23 Uhr ins Bett gehen?
Davon habe ich noch nie was gehört.
Zitat:Wenn es nun theoretisch abends erfolgreich verlaufen würde, wäre ich doch einfach nur in der SP, aber geistig wach, oder? Und würde ich dann erst beim Eintritt in die REM-Phase den physischen Körper verlassen können?
Du wärst höchstens in einer abgeschwächten SP, wenn überhaupt. Schlafparalyse tritt in der Intensität nur in REM-Phasen auf. Also würdest du bei einem geglückten WILD am Abend vermutlich nREM-Träume haben, bis du irgendwann in eine REM-Phase kommst. Da hättest du dann auch SP. Es gibt noch den seltenen Fall, dass man direkt als erste Schlafphase REM hat. Hättest du das, würdest du direkt nach dem Einschlafen SP haben.
Zitat:Wie oft müsste ich denn tagsüber einen RC machen?
Schwierige Frage. Ich würde jetzt spontan ca. 10-20 sagen. Jedoch ist da die Qualität wichtiger als die Quantität: Mach nicht nur einen RC, sondern frage dich auch, was an der Situation gerade ungewöhnlich ist, nimm dir mindestens eine Minute Zeit pro RC, die Realität wirklich ausführlich zu hinterfragen. Fünf gut ausgeführte RCs sind besser als 30 schlechte.
Zitat:Eigentlich hab ich mir das so vorgestellt, dass man in einem KT gewissermaßen aktiv verweigert, wieder aufzuwachen.
Das ist möglich, jedoch sehr schwierig. Ab einem gewissen Grad geht es dann gar nicht mehr, denn irgendwann muss der Körper wieder aufwachen. Also eine Verlängerung des KTs über die natürliche Schlafdauer hinaus ist nicht leicht. Was anderes ist es, wenn der Traum instabil ist. Da kannst du dann durch diverse Stabilisierungstechniken den Traum aufrecht erhalten und in dem Sinne "verlängern"
Zitat:Bei misslungenen WILDs hatte ich mehrmals das Gefühl, mich einfach nicht bewegen zu können, auch nicht mit dem Traumkörper. War das dann die SP?
Wenn du das Gefühl hast, dich nicht bewegen zu können, versuch mal wirklich und aktiv, dich zu bewegen. Gelingt das nicht, bist du in der SP. Andererseits kann dich dieser Test auch rausreißen. Alternativ kannst du versuchen, eine Traumszene aufzubauen oder eigne dir verschiedene Techniken an, dich mit dem Traumkörper zu lösen, vielleicht funktioniert nur die eine gerade nicht und eine andere schon.
Zitat:Aber ganz allgemein scheine ich an RCs nicht vorbeizukommen, oder?
Du kannst es versuchen. Der Weg über RCs ist meist der einfachste. Ich hab aber auch ganz lange komplett ohne RCs Klarträume gehabt, eben weil sie mir auch überhaupt nicht liegen.
LG,
Ceesbe
Die Sicht ist im Innern der Tiefe.
Die Sicht ist in der Stille der Tiefe.
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