RE: "bin neu" / "habe Fragen" / "brauche Tipps / Hilfe" / "Vieles" / "Verschiedenes"
Hallo zusammen 
Also..ich hoffe es nimmt sich jemand die Zeit um diesen etwas langen Text (Es kurz zu halten ist nicht so gut gelungen) durchzulesen und mir evtl. weiterzuhelfen wie ich damit umgehen soll/kann.
Mein Name ist Bianca und ich bin 31 Jahre alt.
Ich habe als Kind zum Teil schon sehr reale Träume gehabt, mir aber nichts dabei gedacht. Sobald ich z.B. in Albträumen merkte, es war nur ein Traum (meist biss ich mir zur Bestätigung selbst in den Arm) konnte ich mich daraus befreien. Ich sprang meist einfach irgendwo hinunter und war wach.
Am besten erinnere ich mich an einen immer wiederkehrenden Traum: Ich bin mit meiner Familie oder auch mal Freunden im Wald beim Grillen. In der Nähe befindet sich ein tiefer Wassergraben und aus diesem Graben starrt mich etwas Schlangen- oder drachenähnliches mit rot glühenden Augen an. Um den Traum zu beenden, weil ich einfach nur Angst habe, springe ich hinein und „töte“ mich.
Eines Tages, ich kann nicht erklären warum, probierte ich aus, einfach mal Mut zu zeigen und zurückzustarren. Ich starrte, das Wesen starrte zurück. Trotz großem Unwohlsein blieb ich stark..und siehe da...ich erwachte. Der Traum kam nie mehr zurück.
Kann sein, dass das jetzt einfach nur bedeutet hat, dass ich einen meiner inneren Dämonen in die Flucht geschlagen habe...und vielleicht hier im Forum gar nichts zu suchen hat. Naja..keine Ahnung...Ich wollte damit nur deutlich machen, dass ich sehr empfänglich bin und auch viel über Träume und deren Bedeutung nachdenke.
Einige Jahre später hatte ich ein ziemlich prägendes Erlebnis, das war vor etwa 6-7 Jahren:
Ich lag wie immer neben meinem Freund im Bett, mit dem Rücken zu ihm gekehrt. Meine Arme hatte ich angewinkelt, so, dass meine Hände neben mir auf dem Kissen lagen. Ich wachte auf und sah meine Hände. Ich wollte mich zu ihm herumdrehen und bewegte den linken Arm, dann ging nichts mehr, keine Bewegung war mehr möglich. Plötzlich sah ich vor mir meine beiden Hände, während jedoch mein linker Arm noch immer dort lag, wo ich ihn zuvor hinbewegt hatte.
Ich habe mir irgendwie gedacht, das kann nur ein merkwürdiger Traum sein und versuchte aufzuwachen. Es gelang. Ich öffnete die Augen und war erleichtert, dass die überflüssige Hand verschwunden war. Dann wollte ich mich wieder zu meinem Freund umdrehen...nix. Ich hing fest, war gefangen. Das ganze wiederholte sich etwa drei mal bis ich dann wirklich wach wurde, mich zu ihm umdrehen konnte und ihn durch mein leises Wimmern ebenfalls weckte. Er beruhigte mich und ich habe ganz „normal“ weitergeschlafen.
Der oben genannte Freund verstarb leider und eines Tages, das mag jetzt ca. 2 Jahre her sein, hatte ich von ihm geträumt. Ich sah ihn ganz deutlich vor mir, in unserem Wohnzimmer und habe ihn umarmt..und gespürt. Ich weinte, ihm war nicht bewusst weshalb, doch ich wusste, dass er eigentlich nicht mehr lebte, und hatte auch echte Tränen in den Augen, als ich plötzlich aufwachte. Zuerst war ich einfach nur fassungslos so etwas reales zu Träumen, dann legte ich mich wieder ruhig hin und erinnerte mich an diesen Traum, an das schöne Gefühl und plötzlich war ich wieder dort, nur einen winzigen Augenblick, ehe ich wieder aufwachte.
Der Grund weshalb ich mich jetzt in diesem Forum angemeldet habe ist der, dass sich bei mir in letzter Zeit solche Träume häufen. Meist wenn ich die freie Zeit habe und mich nachmittags hinlege.
Ich brauche ständig mehrere Anläufe um wirklich wach zu sein. Dabei bin ich immer wie festgefroren in meinem Bett und kann bis auf die Augen nichts bewegen. Selbst diese sind manchmal wie zugeklebt.
Ich hatte auch schon den Fall, dass neben mir im Bett eine Art Harlekin saß. Dass es eine weibliche Stimme war weiß ich noch, doch nicht mehr, was sie genau sagte. Sie hatte mich jedoch irgendwie beruhigt und ich konnte schließlich aufwachen.
Nach mehreren solcher oder ähnlicher Träume habe ich mich mal im Netz umgesehen und bin auf das Thema „luzide Träume“ gestoßen. Ich finde gewisse Übereinstimmungen, doch bin ich mir nicht ganz sicher.
Heute, also ganz aktuell hatte ich Besuch, konnte allerdings sein Gesicht nicht erkennen. Dann wachte ich kurz auf und hatte den Wunsch an dieser Stelle weiterzuträumen. Ich habe auch hier versucht mich in den Traum zu versetzen, habe mich daran erinnert, alles um mich herum ausgeblendet und es hat funktioniert! Als er sagte er müsse jetzt gehen wollte ich ihm hinterher, in der Hoffnung ihn genauer zu erkennen. Zuerst habe ich es nicht geschafft mein Bett zu verlassen, doch nach einiger Mühe gelang auch dies. Ab diesem Zeitpunkt war es allerdings alles andere als klar. Alles außerhalb meines Schlafzimmers war recht dunkel und verschwommen. Außerdem konnte ich kaum laufen und fiel immer wieder hin und musste mich irgendwo festhalten. Den Mann erkannte ich nur schemenhaft und als ich bei ihm ankam wachte ich auf.
Mein Kopf fühlt sich nach solchen Träumen meist echt „matschig“ an...ich fühle mich, als wäre ich selbst nur ein Schemen. Nach einer Dusche ist das dann meist besser.
Das alles ist faszinierend, doch macht es mir auch irgendwie Angst. Manchmal zweifle ich, ob mit meinem Verstand etwas nicht stimmt.
Meine Fragen sind nun:
Waren das luzide Träume, da ich mir ja bewusst war, dass ich träume und auch durch den Wunsch wieder zurückkehren konnte?
Ist es was ganz anderes und ich bin hier falsch?
Dieses matschige, schwammige (Entschuldigung, ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll) Gefühl im Kopf macht mir irgendwie Sorgen. Kann das irgendwie schaden bzw. ist das normal?
Ich habe gewisse Probleme genau zuzuordnen, was da geschieht. Schlafparalyse, luzide Träume, eine Mischung aus beidem, sofern es das gibt?
Vielen lieben Dank schonmal vorab,
Bianca

Also..ich hoffe es nimmt sich jemand die Zeit um diesen etwas langen Text (Es kurz zu halten ist nicht so gut gelungen) durchzulesen und mir evtl. weiterzuhelfen wie ich damit umgehen soll/kann.
Mein Name ist Bianca und ich bin 31 Jahre alt.
Ich habe als Kind zum Teil schon sehr reale Träume gehabt, mir aber nichts dabei gedacht. Sobald ich z.B. in Albträumen merkte, es war nur ein Traum (meist biss ich mir zur Bestätigung selbst in den Arm) konnte ich mich daraus befreien. Ich sprang meist einfach irgendwo hinunter und war wach.
Am besten erinnere ich mich an einen immer wiederkehrenden Traum: Ich bin mit meiner Familie oder auch mal Freunden im Wald beim Grillen. In der Nähe befindet sich ein tiefer Wassergraben und aus diesem Graben starrt mich etwas Schlangen- oder drachenähnliches mit rot glühenden Augen an. Um den Traum zu beenden, weil ich einfach nur Angst habe, springe ich hinein und „töte“ mich.
Eines Tages, ich kann nicht erklären warum, probierte ich aus, einfach mal Mut zu zeigen und zurückzustarren. Ich starrte, das Wesen starrte zurück. Trotz großem Unwohlsein blieb ich stark..und siehe da...ich erwachte. Der Traum kam nie mehr zurück.
Kann sein, dass das jetzt einfach nur bedeutet hat, dass ich einen meiner inneren Dämonen in die Flucht geschlagen habe...und vielleicht hier im Forum gar nichts zu suchen hat. Naja..keine Ahnung...Ich wollte damit nur deutlich machen, dass ich sehr empfänglich bin und auch viel über Träume und deren Bedeutung nachdenke.
Einige Jahre später hatte ich ein ziemlich prägendes Erlebnis, das war vor etwa 6-7 Jahren:
Ich lag wie immer neben meinem Freund im Bett, mit dem Rücken zu ihm gekehrt. Meine Arme hatte ich angewinkelt, so, dass meine Hände neben mir auf dem Kissen lagen. Ich wachte auf und sah meine Hände. Ich wollte mich zu ihm herumdrehen und bewegte den linken Arm, dann ging nichts mehr, keine Bewegung war mehr möglich. Plötzlich sah ich vor mir meine beiden Hände, während jedoch mein linker Arm noch immer dort lag, wo ich ihn zuvor hinbewegt hatte.
Ich habe mir irgendwie gedacht, das kann nur ein merkwürdiger Traum sein und versuchte aufzuwachen. Es gelang. Ich öffnete die Augen und war erleichtert, dass die überflüssige Hand verschwunden war. Dann wollte ich mich wieder zu meinem Freund umdrehen...nix. Ich hing fest, war gefangen. Das ganze wiederholte sich etwa drei mal bis ich dann wirklich wach wurde, mich zu ihm umdrehen konnte und ihn durch mein leises Wimmern ebenfalls weckte. Er beruhigte mich und ich habe ganz „normal“ weitergeschlafen.
Der oben genannte Freund verstarb leider und eines Tages, das mag jetzt ca. 2 Jahre her sein, hatte ich von ihm geträumt. Ich sah ihn ganz deutlich vor mir, in unserem Wohnzimmer und habe ihn umarmt..und gespürt. Ich weinte, ihm war nicht bewusst weshalb, doch ich wusste, dass er eigentlich nicht mehr lebte, und hatte auch echte Tränen in den Augen, als ich plötzlich aufwachte. Zuerst war ich einfach nur fassungslos so etwas reales zu Träumen, dann legte ich mich wieder ruhig hin und erinnerte mich an diesen Traum, an das schöne Gefühl und plötzlich war ich wieder dort, nur einen winzigen Augenblick, ehe ich wieder aufwachte.
Der Grund weshalb ich mich jetzt in diesem Forum angemeldet habe ist der, dass sich bei mir in letzter Zeit solche Träume häufen. Meist wenn ich die freie Zeit habe und mich nachmittags hinlege.
Ich brauche ständig mehrere Anläufe um wirklich wach zu sein. Dabei bin ich immer wie festgefroren in meinem Bett und kann bis auf die Augen nichts bewegen. Selbst diese sind manchmal wie zugeklebt.
Ich hatte auch schon den Fall, dass neben mir im Bett eine Art Harlekin saß. Dass es eine weibliche Stimme war weiß ich noch, doch nicht mehr, was sie genau sagte. Sie hatte mich jedoch irgendwie beruhigt und ich konnte schließlich aufwachen.
Nach mehreren solcher oder ähnlicher Träume habe ich mich mal im Netz umgesehen und bin auf das Thema „luzide Träume“ gestoßen. Ich finde gewisse Übereinstimmungen, doch bin ich mir nicht ganz sicher.
Heute, also ganz aktuell hatte ich Besuch, konnte allerdings sein Gesicht nicht erkennen. Dann wachte ich kurz auf und hatte den Wunsch an dieser Stelle weiterzuträumen. Ich habe auch hier versucht mich in den Traum zu versetzen, habe mich daran erinnert, alles um mich herum ausgeblendet und es hat funktioniert! Als er sagte er müsse jetzt gehen wollte ich ihm hinterher, in der Hoffnung ihn genauer zu erkennen. Zuerst habe ich es nicht geschafft mein Bett zu verlassen, doch nach einiger Mühe gelang auch dies. Ab diesem Zeitpunkt war es allerdings alles andere als klar. Alles außerhalb meines Schlafzimmers war recht dunkel und verschwommen. Außerdem konnte ich kaum laufen und fiel immer wieder hin und musste mich irgendwo festhalten. Den Mann erkannte ich nur schemenhaft und als ich bei ihm ankam wachte ich auf.
Mein Kopf fühlt sich nach solchen Träumen meist echt „matschig“ an...ich fühle mich, als wäre ich selbst nur ein Schemen. Nach einer Dusche ist das dann meist besser.
Das alles ist faszinierend, doch macht es mir auch irgendwie Angst. Manchmal zweifle ich, ob mit meinem Verstand etwas nicht stimmt.
Meine Fragen sind nun:
Waren das luzide Träume, da ich mir ja bewusst war, dass ich träume und auch durch den Wunsch wieder zurückkehren konnte?
Ist es was ganz anderes und ich bin hier falsch?
Dieses matschige, schwammige (Entschuldigung, ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll) Gefühl im Kopf macht mir irgendwie Sorgen. Kann das irgendwie schaden bzw. ist das normal?
Ich habe gewisse Probleme genau zuzuordnen, was da geschieht. Schlafparalyse, luzide Träume, eine Mischung aus beidem, sofern es das gibt?
Vielen lieben Dank schonmal vorab,
Bianca
